Im Rahmen des Maxsainer Adventskalenders hat unser Verein dieses Jahr zwei Aktivitäten zum Anpacken und Lernen handwerklicher Tradition angeboten.
🍯️ Am 8. Dezember öffneten wir die Tür zu einem kleinen Honigschleuderkurs mit Annette und Fred.
Zunächst haben wir die Honigrahmen mit den Honigwaben aus den Bienenkästen geholt. Die Bienen haben ihre Honigzellen oft mit einem dünnen „Wachsdeckel“ geschlossen, damit der Honig geschützt ist. Bevor wir schleudern konnten, haben wir diese Wachsdeckel mit einer Entdeckelungsgabel geöffnet.
Die Waben haben wir daraufhin in eine große Trommel gestellt (die Honigschleuder). Sie funktioniert wie eine Waschmaschinen-Trommel – nur für Honig. Jetzt haben wir gedreht: Durch die Zentrifugalkraft fliegt der Honig aus den Wabenzellen an die Wand der Trommel, läuft nach unten und sammelt sich dort. Unten haben wir den Honig in einen Eimer laufen lassen. Dabei wird er durch Siebe gegossen, damit Wachskrümelchen oder kleine Stückchen rausgefiltert werden. Aus dem Eimer kann er in Gläser abgefüllt werden.
Große und kleine Honigliebhaber hatten viel Freude dabei, jeden einzelnen dieser Schritte in der Gemeinschaft selbst auszuprobieren und durften sich am Ende ein Glas Honig aus eigener Herstellung mit nach Hause nehmen.
🧵️ Am 14. Dezember luden wir ein in den Thekenraum der Heidehalle, wo wir bei leckerem Kuchen und Kakao lernten, Socken zu stopfen und – für die Fortgeschrittenen und Vorwitzigen – sich an neuen Strickprojekten zu versuchen.
Uns freute besonders, dass auch Jugendliche unserer Einladung gefolgt sind. So konnten wir unseren Beitrag dazu leisten, dass auch die zukünftigen Omas, Opas und Senioren im Allgemeinen dieses Wissen lernen und weitergeben können und Maxsainer Sockenlöcher auch in absehbarer Zukunft noch geschlossen werden können.
Die letzte Woche stand im Zeichen des Bastelns. Wir schenkten den Kindern der Maxsainer Kita kleine Holzscheiben, die sie nach ihren ganz eigenen Vorstellungen bemalen konnten. Die Kita steuerte Tannenzapfen bei, aus denen sie kleine Figuren zauberten. Nun galt es, dem Maxsainer Weihnachtsbaum mit dieser Dekoration etwas Glanz zu verleihen. Dafür trafen wir uns am vergangenen Donnerstag: Kinder und Eltern schmückten den Baum gemeinsam und so ging alles ganz schnell.
Auch am Freitag öffnete unsere kleine Bastelwerkstatt auf dem Nikolausmarkt ihre Türen und machte viele Kinder glücklich. Vor dem Bastelanhänger wärmten sich große und kleine Besucher wie schon in den vergangenen Jahren an unserem Apfelpunsch aus Maxsainer und Zürbacher Äpfeln.
Im Maxsainer Adventskalender stehen folgende weitere Termine an:
16. Dezember, 18 Uhr: 🪟️ Glühwein, Kinderpunsch, Plätzchen und Adventsfenster bei Familie Bläcker in der Schönstraße 9
17. Dezember, 17 Uhr: 📖️ Adventsfenster und eine kleine Lesung in der Gemeindebücherei
18. Dezember, 17 Uhr: 😄️ Ein Abend mit Loriot und Heinz Erhardt bei Anne und Marion im Westerwaldring 6, Klingelwiese
19. Dezember, 18 Uhr 30: 🐄️ Bauernhof zum Mitmachen für Groß und Klein am Wiesenhof
20. Dezember, 17 Uhr 30: 🖼️ Glühwein und Knabbereien, kleiner Spielzeugbasar und Fotoausstellung (Naturaufnahmen) bei Familie Czernia in der Neustraße 11a
21. Dezember, 17 Uhr: 🎺️ Weihnachtslieder mit der Maxsainer Blaskapelle mit Glühwein, Kakao und Plätzchen in Zürbach
22. Dezember, 18 Uhr: 🚒️ Schauübung der Feuerwehr am Feuerwehrgerätehaus
☃️ In Adventskalendern steckt jeden Tag eine kleine individuelle Überraschung. Unser Dorf bietet so viel und daher möchten wir euch ermuntern, diese Vielfalt und die Angebote in Maxsain und Zürbach im Dezember zu präsentieren:
Egal ob ihr eine kleine Zusammenkunft organisieren wollt, euren Verein oder euer Hobby präsentieren möchtet, eure Bilder oder Kunst ausstellt oder einfach nur ein Adventsfenster gestaltet – jede, auch noch so kleine, Aktion macht die Vorweihnachtszeit schöner und vielfältiger. Ganz nach dem Motto: Alles kann, nichts muss! Wir möchten all diese kleinen Veranstaltungen sammeln und koordinieren, damit es an möglichst vielen Tagen im Dezember etwas in unserer Ortsgemeinde zu entdecken gibt.
🎄️ ➡️ Ausführlichere Informationen und Termine zu den Adventstürchen findet ihr im Dorfkalender.
Zu unserem Sternschnuppenabend am 15. August konnten wir 35 Menschen in einer großen Waldlichtung bei Maxsain begrüßen. Wir durften darunter auch einige Neu-Maxsainer und Besucher von außerorts willkommen heißen. Das Wetter spielte mit und so genossen wir zunächst einen farbenfrohen Sonnenuntergang bei kalten Getränken.
Für die Kinder gab es eine kleine Märchenstunde, während die Großen mit Hintergrundwissen zu den Perseiden vertraut gemacht wurden, die uns jedes Jahr um den 12. August viele Sternschnuppen bescheren.
Als es gegen 22 Uhr dunkel genug wurde, war Geduld gefragt, denn die Schnuppen blitzen in 80 km Höhe nur kurz auf, sind nicht immer lichtstark und zudem schnell unterwegs.
Manche Besucher haben an diesem Abend ihre allererste Sternschnuppe gesehen oder zum ersten Mal bewusst die Milchstraße wahrgenommen.
Es freut uns, dass unsere neuen, thematischen Veranstaltungen auf so großes Interesse stoßen.
🌠️ Am Freitag, dem 15. August laden wir herzlich zu einem Schnuppenabend ein. Wenn sich die Sonne über Maxsain senkt, spazieren wir los zu einer großen Lichtung im Wald. Dort könnt ihr die Sternschnuppen der Perseiden mit uns am Himmel bewundern, sofern das Wetter mitspielt. Zur Einstimmung gibt es zuvor Geschichten und Hintergrundwissen über Sternschnuppen für Kinder und Erwachsene: Wie entstehen Sternschnuppen? Was dachten die Menschen früher wenn sie das Himmelsschauspiel sahen?
Es werden zwei Gruppen angeboten: Wer bereits den Sonnenuntergang in der Lichtung genießen möchte, kann um 20 Uhr starten. Wer nur die Sternschnuppen schauen möchte, kann um 21 Uhr kommen. Wir treffen uns jeweils am Ortsrand von Maxsain in Höhe Schönstraße 35.
💫️ Die Lichtung ist ein schöner Ort mit toller Aussicht und lädt zum Verweilen ein, selbst wenn die Wolken den Himmel nicht preisgeben. Und wer eine Sternschnuppe erblickt, darf sich natürlich etwas wünschen. Gegen 22 Uhr ist es dunkel genug für Sichtungen. Der Weg zur Lichtung ist ca. 1,5 Kilometer lang. Bitte bringt Decken zum Hinlegen auf die Wiese mit sowie Taschenlampen für den Rückweg und warme Kleidung. Die Veranstaltung endet offiziell um 23 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung findet auch bei bewölktem Himmel statt.
Nicht nur die Leuchtkäfer, auch der Himmel wusste mit seinen Farben zu verzaubern, als unser Verein am Freitag, dem 27. Juni zur Glühwürmchen-Wanderung lud. Etwa 60 Teilnehmer folgten der Einladung und versammelten sich an der Heidehalle, von wo wir zunächst „ums Eck“ gingen, um am Lagerfeuer gemeinsam mit vielen Kindern Stockbrot zuzubereiten.
Als es schließlich gegen 22 Uhr dunkel genug wurde, starteten wir eine kleine Wanderung in Richtung alter Steinbruch. Ein paar Minuten mussten wir uns noch gedulden und erfuhren währenddessen interessante Fakten über die Leuchtkäfer, die mit ihrem Hintern leuchten. Es gibt sogar Arten, die das Licht anderer Arten imitieren, um diese anzulocken und dann zu verspeisen.
Nun ging es an den Waldrand, denn dort fühlen sich die Leuchtkäfer besonders wohl. Nachdem endlich das erste grüne Licht gesichtet war, wurden es schlagartig mehr. Die Käfer schwirrten sogar über den Weg und ganz nah an uns vorbei. Einigen Teilnehmern gelang es, einen Käfer zu fangen und auf der Hand zu begutachten. Im Licht sehen sie freilich nicht so spektakulär aus, wie wenn sie leuchtend in der Luft tanzen. Beim Anblick des Insekts wird jedoch deutlich, dass es sich in Wirklichkeit um einen Käfer und keinen Wurm handelt. Einige Meter weiter wurde währenddessen ein Leuchtkäfer aus einer misslichen Lage befreit: Er hatte sich in einem Spinnennetz verfangen.
Wer mochte, konnte noch bis nach Mitternacht mit uns den Abend am Lagerfeuer ausklingen lassen. Wir hoffen, Klein und Groß ein schönes Erlebnis bereitet zu haben. Wer nicht dabei sein konnte, hat in den nächsten Wochen nach Sonnenuntergang an Waldrändern und Niederungen noch die Chance, Leuchtkäfer aufzuspüren. Wer einen naturbelassenen Garten hat, muss dafür vielleicht nicht einmal sein Grundstück verlassen.
... kamen am Mittwochabend zusammen, als wir mit neun Leuten im halbstündigen Schnelldurchlauf den Steinchesbach auf dem kurzen Stück zwischen Verrohrung und Mündung säuberten.
Was viele nicht wissen: In Zigarettenfiltern sammeln sich hunderte zum Teil hochgiftige Stoffe, die durch achtloses Wegwerfen in den Kreislauf von Pflanzen und Tieren gelangen und diese schädigen. Eine einzige Zigarette kann einer Studie zufolge 1000 Liter Wasser verunreinigen und ist damit ähnlich problematisch wie auslaufendes Öl. Daher unser Appell: Geht sorgsam mit eurer Umwelt um. Zum nächsten Mülleimer ist es mittlerweile auch in Maxsain selten weit.
Nach der gelungenen kurzen Sammelaktion fanden wir uns zu einem gemütlichen Abend im Sahms ein, bei dem u. a. viele heitere Anekdoten übers Reisen ausgetauscht wurden.
Für den 28. Mai laden wir alle Interessierten ein zu einem geselligen Beisammensein.
🚮️ Zunächst treffen wir uns um 19 Uhr am Dorfbrunnen, klettern kurz in den Steinchesbach und säubern ihn zwischen Mündung und Verrohrung.
🍕️ Wer nur einen schönen Abend mit netten Leuten und interessanten Gesprächen verbringen will, findet uns direkt anschließend ab 19 Uhr 30 nebenan in der Pizzeria Il Lago. Bei warmem, trockenem Wetter auf der Terrasse.
Wer gerne in den Wäldern rund um Maxsain und Zürbach unterwegs ist, wird sie schon entdeckt haben: Die Herzen, die Zeichen unserer drei Wanderwege, strahlen wieder in intensiven Farben und führen euch durch unsere schöne Umgebung. Die Wanderwege und Beschreibungen zu den drei Routen rund um Maxsain findet ihr hier.
Wir laden herzlich zu unseren Veranstaltungen ein, merkt euch die Termine unbedingt schon vor:
🪲️ Freitag, 27. Juni – 20:30 Uhr: Glühwürmchen-Spaziergang: Heute bleiben wir lange wach! Erst gibt es Stockbrot am Lagerfeuer, danach gehen wir gemeinsam durch die Nacht zum alten Steinbruch, wo wir den Tanz der Glühwürmchen betrachten. Eine Veranstaltung nicht nur für Kinder.
🌠️ Freitag, 15. August – 21:00 Uhr Sternschnuppen-Rudelgucken: Wir treffen uns um 21 Uhr zum Höhepunkt des Perseiden-Meteorschauers in einer Lichtung im Wald und beobachten das Himmelsschauspiel. Ihr erfahrt Wissenswertes zu den Perseiden. Bringt Wünsche mit und drückt die Daumen für einen klaren Himmel.
Auch eine Neuauflage unseres Marktfrühstücks auf dem Backesplatz ist für August in Vorbereitung.
Im September wird es eine Wanderung zur neuen Hütte am Dreiherrenstein geben. Habt ihr sie schon gesehen? Sie liegt am Wanderweg mit dem roten Herz.
Die Treffpunkte und stets aktuelle Infos zu unseren Veranstaltungen findet ihr hier auf unserer Website.
Aktuelles Update: Das Saatgut wurde an alle Haushalte verteilt, die sich gemeldet haben. Wir wünschen euch viel Freude und Erfolg! Es ist auch immer noch möglich, sich anzumelden.
Wer Schmetterlingen und Wildbienen eine Nahrungsquelle bieten möchte und sich zugleich an einer bunten Blütenpracht im eigenen Garten erfreuen mag, kann dafür demnächst Samentütchen von uns erhalten. Die Mischung aus über 50 einheimischen Arten vom früh blühenden Barbarakraut bis zur hochsommerlichen Wegwarte und Malve verspricht eine Insekten- und Augenweide über Monate hinweg, die sich mit etwas Glück von selbst vermehrt und dauerhaft ansiedelt.
Mit einer Höhe von 60 bis 140 cm ist die Wildblumenwiese etwas ganz anderes und viel pflegeleichter als ein kurzer Rasen. Einmal angelegt muss sie nur einmal im Frühjahr gemäht werden. Das ist sicherlich für manche von uns mit einer Umgewöhnung verbunden. Aber es ist eine schöne und wertvolle Wildnis die entsteht, und man kann zur Eingewöhnung mit einer kleinen Gartenecke anfangen.
Habt ihr Interesse, eine wilde Ecke im Garten anzulegen? Füllt einfach das ➡️Formular hier auf unserer Website aus. In der Osterwoche landet das Saatgut in euren Briefkästen. Das ist ein kostenloser Service unseres Vereins für alle Menschen in Maxsain und Zürbach.
Pflegehinweise 🏵️
Das Saatgut sollte ausgebracht werden, wenn keine Bodenfröste mehr zu erwarten sind. Der Boden wird dazu aufgelockert und das Saatgut darauf gestreut. Danach wird das Saatgut auf dem Boden festgetreten. Für eine erfolgreiche Anzucht ist es äußerst wichtig, die Flächen bis zur Keimung und in den Wochen danach durchgehend feucht zu halten.
Für die Natur ist es ideal, die Blumenwiese im Winter stehen zu lassen. Sie sieht dann zwar struppig aus, aber
die trockenen Stängel werden von Insekten als Winterquartier genutzt und die Samen sind Winterfutter für Vögel. Statt die Wiese im Frühjahr zu mulchen, sollte der Bereich gemäht werden, also abgetragen und kompostiert werden. An mageren und trockenen Standorten kann es reichen, nur alle zwei Jahre zu mulchen.